{"id":306,"date":"2026-03-28T07:56:28","date_gmt":"2026-03-28T06:56:28","guid":{"rendered":"https:\/\/www.francomedia.de\/?page_id=306"},"modified":"2026-06-24T11:51:55","modified_gmt":"2026-06-24T09:51:55","slug":"journal","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.francomedia.de\/?page_id=306","title":{"rendered":"Journal"},"content":{"rendered":"\t\t<div data-elementor-type=\"wp-page\" data-elementor-id=\"306\" class=\"elementor elementor-306\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-605151c e-flex e-con-boxed e-con e-parent\" data-id=\"605151c\" data-element_type=\"container\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"e-con-inner\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-ee80069 elementor-widget elementor-widget-button\" data-id=\"ee80069\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"button.default\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<a class=\"elementor-button elementor-button-link elementor-size-sm\" href=\"https:\/\/www.francomedia.de\/\">\n\t\t\t\t\t\t<span class=\"elementor-button-content-wrapper\">\n\t\t\t\t\t\t<span class=\"elementor-button-icon\">\n\t\t\t\t<svg aria-hidden=\"true\" class=\"e-font-icon-svg e-fas-home\" viewBox=\"0 0 576 512\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\"><path d=\"M280.37 148.26L96 300.11V464a16 16 0 0 0 16 16l112.06-.29a16 16 0 0 0 15.92-16V368a16 16 0 0 1 16-16h64a16 16 0 0 1 16 16v95.64a16 16 0 0 0 16 16.05L464 480a16 16 0 0 0 16-16V300L295.67 148.26a12.19 12.19 0 0 0-15.3 0zM571.6 251.47L488 182.56V44.05a12 12 0 0 0-12-12h-56a12 12 0 0 0-12 12v72.61L318.47 43a48 48 0 0 0-61 0L4.34 251.47a12 12 0 0 0-1.6 16.9l25.5 31A12 12 0 0 0 45.15 301l235.22-193.74a12.19 12.19 0 0 1 15.3 0L530.9 301a12 12 0 0 0 16.9-1.6l25.5-31a12 12 0 0 0-1.7-16.93z\"><\/path><\/svg>\t\t\t<\/span>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<span class=\"elementor-button-text\">Home<\/span>\n\t\t\t\t\t<\/span>\n\t\t\t\t\t<\/a>\n\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-1f2b4ff e-flex e-con-boxed e-con e-parent\" data-id=\"1f2b4ff\" data-element_type=\"container\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"e-con-inner\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-ce4aff5 elementor-widget elementor-widget-heading\" data-id=\"ce4aff5\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"heading.default\">\n\t\t\t\t\t<h2 class=\"elementor-heading-title elementor-size-default\">Journal<\/h2>\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-1705431 e-flex e-con-boxed e-con e-parent\" data-id=\"1705431\" data-element_type=\"container\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"e-con-inner\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-d802ae9 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"d802ae9\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<ul>\n<li><b><u>Vorab<\/u><\/b>:<\/li>\n<\/ul>\n<p>Ich kann mich an vieles aus meiner Kindheit nicht mehr erinnern. Vieles ist verschwunden, weggesperrt, versteckt, hinter dicken Mauern begraben, eingebuddelt&#8230;&#8230;.vieles habe ich vergessen; eine Karte zu den vielen Verstecken in mir gibt es nicht.&nbsp;<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich hat das einen Grund. An die wenigen Sachen, an die ich mich erinnere, denke ich \u00e4u\u00dferst ungern. Denn eine menge dieser Flashbacks drehen sich um k\u00f6rperliche und seelische Gewalt, wenig Zuneigung, Unterst\u00fctzung im Leben sowie gegebene Liebe, die ich im Nachhinein doch so oft und dringend gebraucht h\u00e4tte.<\/p>\n<p>Bitte versteht mich an dieser Stelle nicht falsch: heutzutage mache ich meinen Eltern keinen Vorwurf mehr \u00fcber ihre Art der Kindererziehung. Sie haben im Rahmen ihrer M\u00f6glichkeiten und Ressourcen alles daf\u00fcr getan um mir aus ihrer Sicht gute Eltern zu sein. Heute, mit ausreichend Abstand zur Kindheit und Erziehung, nach vielen sehr pr\u00e4genden Erlebnissen und einigen Jahren an Therapieerfahrung komme ich auf die Erkenntnis, weswegen mein Leben bis jetzt so gelaufen ist&#8230;..wie es nun jetzt mal gelaufen ist.&nbsp;<\/p>\n<p><b><u>Spoiler<\/u><\/b><\/p>\n<p>Es hat 46 Jahre und 263 Tage gedauert, bis sich diese Erkenntnis in meiner Gehirn niedergeschlagen hat. Oder 16.109 Tage, bis die Erkenntnis dann endg\u00fcltig gefestigt im Hirn und Herz, vielleicht auch in Fleisch &amp; Blut \u00fcbergegangen ist.&nbsp;<\/p>\n<p>\u00dcber 46 Jahre&#8230;das ist die Zeit vom 14.02.1979, meiner Geburt, bis zum Tag, an dem meine Frau mir nach sehr langer Geduldsphase gesagt hat, das sie sich von mir trennen wird, da es f\u00fcr sich in diesem Schwebezustand nicht mehr weiter ginge. Das war der Mittwoch, 12.11.2025.&nbsp;<\/p>\n<p>Heute, am 23.11.2025 bilde ich mir ein, die meisten der Gr\u00fcnde f\u00fcr die Trennung und meine Entscheidungen, Unterlassungen &amp; Vers\u00e4umnisse meiner bisherigen Vita zu kennen, auch wenn ich noch l\u00e4ngst nicht alles davon verstehe.&nbsp;<\/p>\n<p><b><u>Liebe Leser, lasst uns gemeinsam vorne anfangen&#8230;.<\/u><\/b><\/p>\n<p>Wir springen ins Jahr 1985 und damit ins Jahr meiner Einschulung und in das Jahr, in dem ich mit dem Fu\u00dfball und dem Vereinssport angefangen habe.&nbsp;<\/p>\n<p>Warum 1985 und nicht schon vorher? Ich habe &#8211; Stand heute &#8211; keinen wirklichen Zugriff auf Momente, Ereignisse, Erinnerungen an meine Kindergartentage. Deswegen kann ich hierzu einfach so gut wie nichts schreiben.<\/p>\n<p>Also&#8230;1985&#8230;<\/p>\n<p>Mein Vater: Antonio, Baujahr 1948, geboren in dem \u00d6rtchen Favara in der N\u00e4he von Agrigento auf Sizilien, Italien, Sohn eines Kriegsveterans, ein Bruder, eine Schwester. Der Vater (also mein Gro\u00dfvater), aktiver Teilnehmer am zweiten Weltkrieg, gefangengenommen und aus sibirischer Gefangenschaft mit massiven Erfrierungen an den F\u00fc\u00dfen, die nicht wieder verheilt sind (&#8230;.die Zeit heilt wohl doch nicht alle Wunden&#8230;), zur\u00fcckgekehrt mit eben diesen Wunden, hat die Verantwortung f\u00fcr seine Familie \u00fcbernommen und war trotz der Umst\u00e4nde im Salzbergwerk (soweit ich das richtig verstanden habe) hart arbeitend bis ins gesetzte Alter als Ern\u00e4hrer seiner Familie da, seine Frau &#8211; die meiner Meinung nach kein guter Mensch war &#8211; hat w\u00e4hrenddessen f\u00fcr die Kinder gesorgt.&nbsp;<\/p>\n<p>Mit 15 Jahren ist dieser dann mit geringer Schulausbildung und v\u00f6lliger Perspektivlosigkeit nach Deutschland &#8222;ausgewandert&#8220; und war somit Teil der gro\u00dfen Migrationswelle in den 60er Jahren, die ja bekannterma\u00dfen zum Aufschwung Deutschlands beigetragen hat (!)<\/p>\n<p>Ebendieser Antonio schlug seinem Sohn, also mir, vor, er k\u00f6nne jetzt, da er 6 Jahre alt ist, endlich in den Fu\u00dfballverein gehen und dort mit seinen Kindergarten- und Freunden Fu\u00dfball spielen. Ich kann mich hier erinnern, das mir meine Eltern sagten, es w\u00e4re ein gro\u00dfer Wunsch von mir gewesen im Verein Fu\u00dfball zu spielen&#8230;Erinnern kann ich mich an diesen Wunsch nicht. In den Jahren zuvor war ich wohl auch schon im Kinderturnen angemeldet, musste aber &#8211; so hat es zumindest meine Mutter Helga erz\u00e4hlt, wieder abgemeldet werden. Der Junge war zu wild und lie\u00df sich nicht z\u00fcgeln, war wohl die Aussage der Turnstundenleiterin&#8230;ich kann mich nicht erinnern.&nbsp;<\/p>\n<p>Helga, das einzige M\u00e4dchen von 5 Kindern wurde 1952 in Heinitz im Saarland geboren. \u00dcber den Vater ist mir nichts bekannt &#8211; er ist vor meiner Geburt gestorben und (soweit ich mich erinnern kann) wurde nicht \u00fcber ihn gesprochen. Helgas Mutter lebte bei uns im Haus bis zu ihrem Tod im Jahr 1985. Ich kann mich auch an sie nicht wirklich erinnern, obwohl meine Mutter mir gesagt hat, ich w\u00e4re oft unten bei ihr gewesen und h\u00e4tte Zeit mit ihr verbracht. Sie bewohnte den 1. Stock unseres Hauses.&nbsp;<\/p>\n<p>Ich begann also mit Fu\u00dfball und Schule im Alter von 6 Jahren&#8230;Auch hier gibt es sehr wenig Erinnerungen insgesamt an die Grundschulzeit sowie an die ersten Jahre meiner Sportlerkarriere. Die Erinnerungen schreibe ich hier kurz Stichwortartig zusammen:<\/p>\n<p>&#8211; Meine Klassenlehrerin hie\u00df Schmidt (oder Schmitt), hatte schwarze Haare und war immer braungebrannt, spielte Tennis (und hat uns die alten Tennisb\u00e4lle immer mitgebracht) und fuhr einen goldenen Opel Kadett E.&nbsp;<\/p>\n<p>&#8211; ich war Torwart und wohl auch ganz ok darin, denn ich durfte des \u00d6fteren zum Auswahltraining nach Saarbr\u00fccken. Mein Bewegungsdrang zwang mich dazu, das Tor im Verlauf zu verlassen und Feldspieler zu werden, weil ich da mehr Bewegungsfreiheit hatte. Positionstreu gespielt habe ich aber nicht, wie mir berichtet wurde.&nbsp;<\/p>\n<p>&#8211; Einer meiner Trainer zur damaligen Zeit hatte immer eine knallorte, geschwollene und adrige Nase, hat nach Pefefferminz gerochen und hatte eine ziemlich kurze Z\u00fcndschnur. Er hat mich lieber im Tor gesehen und das auch laut kommuniziert, denn so habe ich auf dem Spielfeld &#8222;weniger Chaos&#8220; angerichtet.&nbsp;<\/p>\n<p>1989 kam der Wechsel auf die weiterf\u00fchrende Schule. Auch hier gibt es wenige, kaum nennenswerte Erinnerungen. Meine Schulnoten waren eher so semidoll, manchmal ok, manchmal &#8222;noch ganz annehmbar&#8220;. Von Nachhilfe wurde nie gesprochen. Generell kann ich mich nicht erinnern, Hilfe bei meinen Hausaufgaben erhalten zu haben. Die Schulzeit verging eher schleppend. Lichtblicke in dieser Zeit war die gute Freundschaft zu ein\/zwei Mitsch\u00fclern und das Entdecken des Basketballs f\u00fcr mich &#8211; deutlich Actiongeladener als Fu\u00dfball! Mit 12 Lenzen fuhr ich zweigleisig, was meine Sportaktivit\u00e4ten betrifft.&nbsp;<\/p>\n<p>Denke ich w\u00e4hrend des Schreibens dar\u00fcber nach, war das Thema Sport f\u00fcr mich immer pr\u00e4sent. Selbst heut noch Liebe ich die Sportarten, die in dieser Zeit sehr zu Sch\u00e4tzen gelernt habe. Viele meiner Freunde und Mitrehabilitanden aus der letzten Reha 2024 werden best\u00e4tigen, das ich trotz meines mittlerweile dock stark eingeschr\u00e4nkten Bewegungsapparats und mangelnder Geschwindigkeit &amp; Kondition sehr gut in sehr vielen verschiedenen Sportarten war und noch bin. Zusammengefasst kann ich so ziemlich alles mit Schl\u00e4ger und auch so ziemlich alles mit B\u00e4llen (werfen, schie\u00dfen, fangen, pritschen, schlagen, sto\u00dfen&#8230;.) spielen, sofern das Tempo moderat ist und ausreichend Pausen gew\u00e4hrt werden \ud83d\ude42&nbsp;<\/p>\n<p>Konkrete Erinnerungen an die Schulzeit bis ca. 1995\/1996 beschr\u00e4nken sich auf einige wenige Ereignisse &#8211; hier in erster Linie Klassenfahrten. Auf alten Zeugnissen ist im Flie\u00dftext zu lesen, das ich gern Unruhe im Klassenraum verbreitete und ziemlich schlecht still sitzen konnte. Es folge die ein mittlerer Bildungsabschluss und eine 3-J\u00e4hrige Karriere auf einer weiterf\u00fchrenden Schule mit dem Ergebnis der Fachhochschulreife. Danach klassisch in die Lehre gestartet; B\u00fcrokaufmann sollte es sein &#8211; denn meine Eltern (beide Arbeiterkinder und auch selbst in der Arbeiterklasse verortet) wollten ja, das Sohnemann es mal besser haben solle. Gestartet ist die Ausbildung bei einem Immobilienverwalter, der dann beschlossen hat mitsamt der Kundengelder einen Neuanfang in Arizona zu wagen &#8211; die zweite H\u00e4lfte der Ausbildung habe ich dann in einem Autohaus erfolgreich absolviert. Mein damaliger Chef hat wohl einiges an Talent in mir gesehen und sich (zumindest habe ich das retrospektiv so verstanden) einen Plan f\u00fcr mich zurechtgelegt, den ich auch immer &#8211; nennen wir es mal stur, willenlos und au\u00dferstande, Gegenwehr zu leisten &#8211; verfolgt habe. An dieser Stelle m\u00f6chte ich klar betonen, das dies alles alleine auf meiner Unf\u00e4higkeit, das Angebot abzulehnen basierte! Heute jedoch kann ich nachvollziehen, warum ich so gehandelt habe . Dies allerdings sp\u00e4ter&#8230;<\/p>\n<p>\u00dcbrigens habe ich nie dieses Autohaus verlassen. 2022 wurde ich als Standortverantwortlicher &#8222;mitverkauft&#8220;. Die Stelle hatte ich dann bis zum 12.10.2023 inne, bis der gro\u00dfe Knall kam; aber auch hier gibt es sp\u00e4ter mehr. Hierzu ist zu erw\u00e4hnen, das &#8211; so vermute ich &#8211; mein alter Chef am ehesten an mir gesch\u00e4tzt hat, das ich mich gerne in neue Aufgaben gest\u00fcrzt habe. Weniger gut gefallen hat im sicher, das ich Aufgaben, die ich schlecht(er) fand, einfach nicht bearbeitet habe und entweder Fristen verstreichen lies oder auf den letzten Dr\u00fccker erledigt habe.&nbsp;<\/p>\n<p>Gehe ich n\u00e4her auf das Thema Karriere im Autohaus ein und darauf, das mein Weg durch meinen Chef vorgezeichnet zu sein schien, ist das nat\u00fcrlich viel zu einfach und auch nur die halbe Wahrheit. Schlie\u00dflich geh\u00f6ren zu einem Vertrag ja immer zwei Personen&#8230;In diesem Fall gab es die Partei, die Vorschl\u00e4ge zur Karriereentwicklung gemacht hat und dieses dann auch immer mal wieder forciert hat und die andere Partei, also mich, die den Vorschl\u00e4gen zugestimmt hat, sonst g\u00e4be es ja keinen Vertraglichen Konsens. So hat also Partei I die Vorschl\u00e4ge gemacht und auch immer mal wieder das Tempo forciert, w\u00e4hrend ich&#8230;<\/p>\n<p>Nun! Ich habe halt immer nur &#8222;JA&#8220; gesagt und &#8211; das wei\u00df ich jetzt &#8211; entgegen meines eigenen Naturells und auch meiner eigenen Werte den Karrierespr\u00fcngen zugestimmt. Woran merkt man, des es ab und an (eigentlich sp\u00e4ter fast immer) gegen mein eigenes Denken ging? Richtig! Das Tempo musste manchmal angezogen werde; denn: was ich nicht mag, das schiebe ich gerne bis auf den letzten Moment auf und liefere dann im allerletzten Moment. Ergo habe ich blau\u00e4ugig und ohne Vorbereitung an einem Assessment-Center der Herstellermarke teilgenommen, wurde auseinandergepfl\u00fcckt und (zurecht!) f\u00fcr in dieser Zeit noch untauglich befunden.&nbsp;<\/p>\n<p>Daraufhin habe ich die Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerausbildung bei der Fahrzeugmarke durchlaufen mit Abschluss und dem Outcome, jetzt zwar besser aufgestellt zu sein, jedoch reichte dies dann hauchd\u00fcnn nicht zur Eignung &#8211; denn ich denke anders als der Durchschnittsgesch\u00e4ftsf\u00fchrer. Standortleiter wurde ich trotzdem&#8230;<\/p>\n<p>Heute wei\u00df ich, das ich diese Tortur auf mich genommen habe um Erwartungen zu erf\u00fcllen, die ich gar nicht an mich selbst gestellt habe. Hier handelte ich aus Angst zu entt\u00e4uschen oder aus Angst, den sicheren Hafen, den der Arbeitgeber bot, verlassen zu m\u00fcssen. Die Angst vor Ver\u00e4nderung&#8230;.ein f\u00fcr mich sehr gro\u00dfes Thema.&nbsp;<\/p>\n<p>Machen wir an dieser Stelle einen Strich unter diese Erz\u00e4hlungen und fassen die essenziellen Erkenntnisse zusammen:<\/p>\n<p>&#8211; ich kann mich an das allermeiste meiner Kindheit nicht erinnnern.&nbsp;<\/p>\n<p>&#8211; In der Schule &amp; beim Sport ist aufgefallen, das das Konzept &#8222;Ruhiges Sitzen&#8220; und &#8222;Strukturierte Abl\u00e4ufe&#8220; zur damaligen Zeit nix f\u00fcr mich waren.&nbsp;<\/p>\n<p>&#8211; Das &#8222;Ja-Sagen&#8220; begann wohl schon bei der Frage meiner Eltern, ob ich jetzt Fu\u00dfballspielen wolle.<\/p>\n<p>&#8211; Im Jugendalter kehren langsam Erinnerungen zur\u00fcck, allerdings eher als Fragmente und nur in geringer Anzahl.&nbsp;<\/p>\n<p>&#8211; Sport, vor allem Basketball hat mir viel gegeben und ich f\u00fchlte mich dort wohl und war f\u00fcr mich gesehen echt gut.&nbsp;<\/p>\n<p>&#8211; \u00dcber 25 Jahre beim gleichen Arbeitgeber sprechen daf\u00fcr, das ich mich vor Ver\u00e4nderungen f\u00fcrchte als sie anzunehmen.&nbsp;<\/p>\n<p>&#8211; &#8222;Sei Gef\u00e4llig&#8220; als innerer Glaubenssatz hat dazu beigetragen, den mir vorgeschlagenen Karriereweg einzuschlagen, obwohl es f\u00fcr mich mehr Sinn gemacht h\u00e4tte, eigene Entscheidungen zu treffen. Au\u00dferdem wollte ich beweisen, das auch ich wertvoll bin und wollte nicht hinter den Karrieren von Freunden und Bekannten zur\u00fcckstehen. Mir war nur nicht klar, das diese ihren Weg selbst und bewusst &#8211; also selbstbewusst &#8211; w\u00e4hlten, w\u00e4hrend ich meinen Wert in Persona beweisen wollte&#8230;.Persona = Maske&#8230;.(Merkste selbst&#8230;.)<\/p>\n<p>Ich denke, es k\u00f6nnten sich jetzt folgende Fragen aufdr\u00e4ngen:&nbsp;<\/p>\n<p>&#8211; Warum kann er sich nicht oder sehr schlecht an meine Kindheit erinnern?<\/p>\n<p>&#8211; Warum schreibt er oft von seiner Unruhe, dem schwierigen Still sitzen und meiner Wildheit als Kind?&nbsp;<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Home Journal Vorab: Ich kann mich an vieles aus meiner Kindheit nicht mehr erinnern. 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